Vorankündigung Fahnenweihe 2023
In Kürze trifft das neue LF-KatS bei uns ein
Wärmebildkamera im Einsatz
HLF 20/16
Gut gerüstet
Tag´s wie auch Nacht´s
Im Team sind wir stark!
Wir sind für Sie da!
Komm zur Feuerwehr
24 Stunden 7 Tage die Woche
Eine Starke Mannschaft
Gemeinsam ein starkes Team

Feuerwehren üben gemeinsam den Ernstfall

 

 

Die Feuerwehr Heretshausen/Irschenhofen richtete die diesjährige Gemeinschaftsübung der Gemeinde aus. Gemeinsam mit den Kameraden der Feuerwehr Burgadelzhausen und Adelzhausen wurde ein Brand eines Stadels in Irschenhofen geübt, bei dem sich eine vermisste Person im Gebäude befand. Nach dem Anrücken der Einsatzkräfte übernahm die Feuerwehr Burgadelzhausen und Heretshausen die Wasserversorgung an der Ecknach, sowie aus dem Ortsnetz, und regelte die Verkehrsabsicherung der Einsatzstelle. Bei der Feuerwehr Adelzhausen rüstete sich der Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz aus und erkundete das innere des Stadels. Gemeinsam wurde die Brandbekämpfung des Anwesens durchgeführt.

Die vermisste Person konnte schnell gefunden werden und wurde aus dem gefahren Bereich gebracht. Dort übernahm das Team des First Responders den Patienten und begann mit der Versorgung. Anschließend suchte der Angriffstrupp weiter nach Gefahrenstoffen in der Halle und verbrachte diesen ebenfalls aus der Gefahrenzone.

Schließlich sollte die verrauchte Halle mittels Druckbelüfter ausgeblasen werden. Dabei ereignete sich ein SIMULIERTER „Atemschutz-Notfall“. Ein Kamerad war simuliert ausgefallen und wurde gemeinsam durch die schnell herbeieilenden Sicherheitstrupp gerettet und versorgt.

Alles gut gegangen.

Kreisbrandinspektor Christian Happach zeigt sich stolz über diese gute Zusammenarbeit der Gemeindefeuerwehren.

Zweiter Bürgermeister Franz Schmaus lud alle beteiligten Kameraden auf eine abschließende Brotzeit in das neue Feuerwehrhaus in Heretshausen ein.

 

   

 

   

 

   

 

Ausbildung für Spezialisten

 

Die Feuerwehr Adelzhausen wird pro Jahr ca. 70-mal zu Notfällen gerufen. Davon sind über 80% der Einsätze Verkehrsunfälle auf der BAB 8 bzw. auf den umliegenden Landstraßen. Da die Technik der Autos stetig zunimmt, bildeten sich 14 Feuerwehrkameraden am Samstag über den aktuellen Stand der Technik im Rahmen einer THL Übung weiter.

Christoph Schmaus erklärte den Teilnehmern in einem Vortrag, welche neuen alternativen Antriebsarten bzw. Kraftstoffarten, wie LPG/CNG oder die Wasserstoff-Technik, die Automobilhersteller inzwischen in ihren Fahrzeugen verbauen. Daraus entstehen zusätzliche Gefahrensituationen für die Einsatzkräfte und es müssen neue Verfahren entwickelt werden um diesen entgegen zu wirken.

Dann übernahm Bernd Dollinger das Rednerpult. Er beantwortete die Frage wie man das vorhandene Rettungsgerät effektiv und schnell für die Personenbefreiung einsetzt. Anhand eines Lehrfilmes wurde gezeigt wie man zum Beispiel eine Person die zwischen Lenkrad und Fahrersitz eingeklemmt ist schnell und einfach befreien kann.

Nach einer stärkenden Brotzeit ging es schließlich an die Praxis. An zwei Fahrzeugen zeigten nun die Feuerwehrkräfte was Sie in der Theorie besprochen hatten. Dabei kam auch wieder der 80 kg schwere Übungsdummy „Bobby“ zum Einsatz. Die Stoffpuppe spielte dabei eine Person, die eingeklemmt und bewusstlos war. Nun öffnete man mit der sogenannten Großen Seitentür die komplette linke Seite des Fahrzeuges und rettet über diese Öffnung die Person.

Abschließend wurde das Wort an Georg Sedlmayr aus Heretshausen übergeben. Nachdem immer mehr neue Verbundwerkstoffe im Fahrzeugbau eingesetzt werden, zeigte er anhand einer Carbon Platte welche Eigenschaften das Material hat und wie es mit dem technischen Gerät der Feuerwehren bearbeitet werden kann und welche Schutzmaßnahmen getroffen werden müssen.

 

      

     

     

 

Roter Hahn 2015

 

Die Feuerwehr Adelzhausen führ mit einer kleinen Delegation auf die Interschutz Feuerwehrfachmesse nach Hannover. Dort informierten wir uns über aktuelle und neue Einsatzgeräte sowie über die Neuerungen auf dem Fahrzeugmarkt.

 

 

 

Nicht schneller als der eigene Schutzengel

 

Mit einem kleinen Festakt segnete Pfarrer Eberhard Weigel am vergangenen Sonntag das neue First Responder Fahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Adelzhausen.

 

Bei der Gründung der „Helfer vor Ort“ im Dezember 2010 wurde ein gebrauchter Audi angeschafft, der davor 7 Jahre als Notarztfahrzeug genutzt wurde. Das Team rückt im Schnitt zu 150 Notfällen und Notarzteinsätzen im Jahr aus. Dadurch wundert es keinen, dass sich über die 4 Jährige Nutzung ein gewisser Verschleiß am Fahrzeug ergab. Es traten vermehrt Probleme an dem Getriebe auf, woraufhin man sich im vergangen Jahr dazu entschied, ein neues Auto zu besorgen. Kommandant Helmut Müller trat an die Gemeinde heran, um Angebote für ein neues Einsatzfahrzeug einzuholen. Diese wurden dem Gemeinderat im Herbst 2014 vorgelegt und man Entschied sich für einen Audi Q5. Bei der Finanzierung des Fahrzeuges beteiligte sich die Feuerwehr mit einem drittel Eigenanteil. Der Rest wurde nicht nur von der Gemeinde Adelzhausen getragen, sondern auch durch großzügige Spenden der Gemeinden Eurasburg und Sielenbach sowie durch die Bürger- und Firmenspenden. Erwähnenswert auch die Spenden der ortsansässigen Raiffeisenbank. Nun ging alles ganz schnell. Das Auto wurde neu beklebt und für den Rettungseinsatz umgebaut. Im März war es dann soweit. Das Fahrzeug rückte zu seinem ersten Einsatz aus.

 

Mit einem festlichen Gottesdienst und der anschließenden Segnung wurde nun das Fahrzeug an die Feuerwehr übergeben. Bürgermeister Lorenz Braun zeigte sich stolz, eine so kompetente Erstversorgung in Adelzhausen zu haben, schloss sich aber dem Dorfpfarrer an „man solle nur so schnell fahren wie der eigene Schutzengel auch mithalten kann“. Helmut Müller übergab feierlich dem First Responder Teamleiter Benjamin Müller den Fahrzeugschlüssel. Abgerundet wurden die Feierlichkeiten bei einem zünftigen Weißwurstfrühstück.

 

 

 

    

 

Jahreshauptversammlung 2015

 

Neue Fahrzeuge und neue Satzung

First Responder wird in der Adelzhausener Vereinssatzung aufgenommen

 

 

Der Einladung zur Jahreshauptversammlung der Feuerwehr an der Autobahn folgte neben den zahlreiche Mitglieder auch der Kreisbrandrat Ben Bockemühl, Kreisbrandinspektor Christian Happach und Kreisbrandmeister Wolfgang Hittinger. Kommandant Helmut Müller berichtete, dass im vergangenen Jahr zu 68 (Vorjahr 67) Einsätzen ausgerückt sei. Es handelte sich dabei überwiegend um technische Hilfeleistungen (42), meist auf die Bundesautobahn 8, wo man bei knapp 30 landkreisübergreifend Einsätzen die Kameraden aus dem Dachauer Landkreis unterstützte. Außerdem alarmierte die Integrierte Leitstelle in Augsburg die Wehr zu 13 Brandeinsätzen, unter anderem zu einem Elektrobrand in der Grundschule Adelzhausen, der sich zum Glück in den Sommerferien ereignete. Die Feuerwehr zählt aktuell 70 aktive Mitglieder, davon 27 Atemschutzgeräteträger und sechs Jugendliche. Weiterhin soll in Zukunft viel Wert auf die fachgerechte Ausbildung der Feuerwehrler gesetzt werden.

Ebenfalls sprach Müller großes Lob den Helfern vor Ort des First Responder Teams aus. Seit 2010 fährt der First Responder nicht nur in der eigenen Gemeinde sondern auch in den Nachbargemeinden. So rückten sie zu insgesamt 131 Einsätzen 2014 aus, dabei waren Sie in fast allen Fällen vor den zuständigen Rettungsdiensten vor Ort, worüber sich die Nachbargemeinden Sielenbach und Eurasburg mit einer großzugigen Spende bedankten. Mit dessen Unterstützung und der Zustimmung des Gemeinderates konnte im vergangen Herbst die Schritte zu der Beschaffung eines neuen Fahrzeugs in die Wege geleitet werden. Nun ist mit Beginn des Jahres diese geländegängige Version nun für die erste Notfallversorgung im Einsatz.

In Adelzhausen ist für Katastrophenfälle ein Löschfahrzeug vom Bund stationiert. Da dieses nun schon in die Jahre gekommen ist und nicht mehr dem neusten Stand der Technik entspricht, konnte der Kreisbrandrat den Kameraden die erfreuliche Mitteilung geben, dass das Fahrzeug nun ausgetauscht werde und das während der Übergangsphase das Fahrzeug an die Gemeinde übergeht. Des Weiteren konnte das Feuerwehrhaus um einer modernen Absauganlage für die Abgase der Feuerwehrfahrzeuge erweitert werden.

Der Starttermin für den Digitalfunkbetrieb wird auf den 1. Juli angesetzt, wusste Christian Happach zu berichten.

Vorstand Ludwig Dollinger wies auf die Teilnahme des Feuerwehrwettbewerbes des Bayrischen Rundfunks hin. „Wir haben zwar nicht gewonnen, aber haben bei den Filmaufnahmen alle sehr viel Spaß gehabt. Ebenso gab er einen Ausblick auf dieses Jahr. So soll das neue First Responder Fahrzeug in naher Zukunft einer Segnung unterzogen werden. Außerdem werden die Kameraden auf die Messe „Roter Hahn“ nach Hannover fahren. Auch eine neu Homepage ist gerade in Arbeit die in den nächsten Wochen online gestellt wird.

In der bestehenden Satzung der Feuerwehr war die neu First-Responder Gruppe nicht mit aufgeführt. Johann Wolf übernahm die Überarbeitung der Satzung, wobei sie ebenfalls in mehreren anderen Punkten auf den aktuellen Stand gebracht wurde. Die Änderungen wurden der Versammlung vorgestellt und schließlich einstimmig genehmigt.